Bei einem rassistischen, rechtsextremen Brandanschlag, im schleswig-holsteinischen Mölln 1992, starben drei Menschen. Damals drückten Menschen aus ganz Deutschland in Briefen ihre Solidarität und Anteilnahme mit den Opfern des Anschlags aus. Doch diese sogenannten „Möllner Briefe“ gingen nie an die Adressat*innen, sondern landeten im Stadtarchiv, wo sie von einer Studentin fast drei Jahrzehnte später zufällig entdeckt werden. Sie nimmt Kontakt zu den Überlebenden auf. Einer von ihnen ist Ibrahim Arslan. Der Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ begleitet ihn dabei, wie er versucht zu ergründen, warum diese Beileidsbekundungen sie nie erreicht haben. Zudem begibt er sich auf die Suche nach den damaligen Briefeschreibenden und trifft einige von ihnen. Die Frage nach dem Verschwinden der Briefe und das fatale Wesen deutscher Erinnerungskultur werden dabei thematisiert.

Am 06.07.2026 (Einlass 18Uhr) zeigen wir den Film mit anschließender Diskussionsrunde gemeinsam mit Ibrahim Arslan und der Regisseurin Martina Priessner im faq Infoladen.
Der faq ist rauchfrei und barrierearm (eine Stufe am Eingang mit Rampe, kleinere Schwellen innerhalb der Räumlichkeiten)

Wir freuen uns auf euch!

WAS?: Die Möllner Briefe

WO?: faq Infoladen, Jonasstr. 40 12053 Neukölln

EINLASS: 18Uhr

BEGINN: 18:30Uhr

Wir zeigen den Film auf Spendenbasis.